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Veröffentlicht am 3. Jul 2021

Zu Besuch bei Niko @bunter.nutzgarten

Vor knapp einem Jahr habe ich Niko durch #mieziontour kennengelernt – und es ist eine wundervolle Freundschaft daraus entstanden! 🙂

Ende Juni hatte ich nun wieder die Ehre, von Niko eingeladen zu werden. Ich habe mich so sehr auf einen Gartentag mit Fachsimpeln und Erfahrungsaustausch gefreut.

Erwartet hat mich eine Schale frisch gepflückter Erdbeeren und eine gemütliche Liege im Schatten – ein Traum bei den heißen Temperaturen 🙂

Und tatsächlich haben wir knapp 6 Stunden durchgequatscht 🙂

Niko ist Gärtner mit Leib und Seele, das merkt man schon, wenn man auf den Garten zugeht – und trotzdem kann ich euch beruhigen. Auch bei ihm läuft nicht alles rund und auch er lernt jedes Jahr neues dazu. 

Wie vor jedem Besuch in einem anderen Garten habe ich euch gefragt, welche Fragen ihr habt. Bei euren Fragen seid ihr euch sehr einig gewesen – ihr wolltet alle wissen, welchen Trick er gegen Unkraut hat!
Das Geheimrezept ist: Eng pflanzen, sodass das Unkraut gleich gar keine Chance hat! 
Tut er das nicht, wächst ihm auch sehr schnell das Unkraut über den Kopf – so wie uns allen. 

Eng pflanzen bedeutet nicht unbedingt, den Pflanzen zu wenig Raum zu bieten. 
Im Tomatenbeet kann zum Beispiel der Platz zwischen den Pflanzen mit Paprika bepflanzt werden. Sie werden nicht so hoch und benötigen weniger Raum und fühlen sich zwischen den Tomaten pudelwohl. Das hat sich bei Niko bewährt!

Super easy ist auch immer Salat – der richtige Salat ist je nach Lage ganz leicht ausgewählt und ist sehr pflegeleicht. Der Boden ist super schnell bedeckt und das Unkraut hat keine Chance 🙂 Dazu ist es noch richtig lecker!
Das funktioniert auch mit Karotten, mit Spinat, Erbsen, Bohnen und vielen anderen.

Prüft aber vorher immer, dass es sich auch wirklich um gute Beetnachbarn handelt 🙂

In diesem Jahr gab’s in Nikos Garten einen neuen Unterstand für die Tomaten. Zwei Reihen verschiedener Sorten haben dort Platz gefunden – dazwischen gibt’s reichlich Paprikas. Vergangenes Jahr haben noch wesentlich mehr Tomaten Platz unter der Überdachung gefunden. 

Was hat sich also geändert?
Die Erfahrung zeigt, dass Tomaten nicht unbedingt immer ein Dach brauchen.

Niko hat, wie ihr auf dem nächsten Bild seht, reichlich Tomaten unter freiem Himmel. 

Das klappt super – die Natur baut der Tomate ja auch kein Dach.

Wichtig ist, dass zwischen und neben den Tomaten ausreichend Platz ist, sodass diese schnell wieder abtrocknen wenn es geregnet hat. Klappt das nicht, drohen Krankheiten wie die Kraut- und Braunfäule. 

Auf die unterschiedlichen Ernteergebnisse bin ich sehr gespannt. 

Nächstes Jahr werde ich das auf jeden Fall auch ausprobieren!
Wisst ihr, so ein Gartenrundgang ist immer etwas wundervolles! Ich lerne immer so viel dazu, kann dabei ein bisschen Naschen… herrlich 🙂 

Die Johannisbeeren waren schon zuckersüß! 

Achja, und Sonnenbrand ist immer inklusive 😀

2020 war mein Besuch bei Niko der allererste für #mieziontour – es war ein Abenteuer. 

2021 durfte ich nun bereits einen guten Freund besuchen, als ich seinen Garten betreten habe.

Dazwischen lagen einige andere Gartenbesuche – und viele neue Freundschaften. Ihr seid unglaublich! Ich hoffe, ich kann euch auch nur ein bisschen von der vielen Liebe zurück geben, die mich jedes mal aufs Neue erwartet!

GartenMiezMaria

Wie schön, dass Du zu mir gefunden hast! Ich heiße Maria, bin 29 Jahre alt und lebe in Bamberg.
Hier erfährst du, wie du mit einfachen Tipps nachhaltiger und umweltbewusster leben kannst, wie du auch mit wenig Platz die Natur in dein Zuhause holst und dich vielleicht sogar ein Stück weit selbst versorgen kannst!
In meiner Rubrik “Gartengeschichten” findest du zudem Inspirationen aus anderen Gärten und Herzensprojekten, die dich begeistern werden!

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